ANFORDERUNGEN


Was wird erwartet?

Die der Auszeichnung zu Grunde liegenden Anforderungen wurden gemeinsam von Vertretern der Wirtschaft und des Bildungsbereichs beraten und zusammengestellt. Sie spiegeln Zielstellungen der Berufs- und Studienorientierung im Land Brandenburg wieder.

Die sich bewerbenden Schulen stellen sich einer Jury in einem Bewerbungsbogen vor und können in 6 Themenfeldern "punkten":

 1. Angaben zum Schulprofil
Die Schulen beschreiben ihr Konzept und ihre Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung. Dabei zählt nicht allein die Menge der Aktivitäten, sondern deren schlüssige Integration in Unterricht und Schulleben.

 2. Arbeitswelt-, Berufs- und Studienorientierung
Die Schulen haben die Berufs- und Studienorientierung in die schulinternen Unterrichtspläne der einzelnen Fachbereiche und Fächer einbezogen, gestalten diese aber auch fächerübergreifend.
Die Schule organisiert und begleitet einen praxisorientierten Unterricht in verschiedenen Organisationsformen und integriert außerschulische Lernorte auch über das Schülerbetriebspraktikum hinaus.
Berufspraktische, technische und ökonomische Bildungsinhalte werden den Schülerinnen und Schülern sowohl von Lehrkräften als auch von Partnern der Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, der Agentur für Arbeit, Verbänden, Hochschulen und anderen Einrichtungen vermittelt.

 3. Individuelle Förderung und Begleitung bei der Berufs- und Studienwahl
Die Schule legt dar, wie sie die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt, ihre individuellen Stärken im Zuge des Berufs- und Studienorientierungsprozesses nachvollziehbar zu erkennen und zu entwickeln. Hierzu gehört auch die individuelle Vorbereitung auf und die Unterstützung der Jugendlichen im Bewerbungsprozess zum weiteren Bildungsweg.

 4. Partnerschaften und Kooperationen
Die Schulen erläutern, wie sie durch externe Kooperationspartner bei der Entwicklung und Umsetzung des schulischen Berufs- und Studienorientierungskonzeptes unterstützt werden. Di Partner ermöglichen den gewünschten Praxisbezug, vermitteln die Anforderungen und Chancen in den einzelnen Branchen und Berufen. Die Schule bezieht ihre Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern ein. Die Schule wirkt in der Region bei Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung mit.

 5. Qualifizierung der Lehrkräfte zur Weiterentwicklung der Berufs- und Studienorientierung
Die Mitglieder des Kollegiums nutzen zielgerichtet und regelmäßig Informations- und Fortbildungsangebote zum Thema Berufs- und Studienorientierung. Die Berufs- und Studienorientierung ist ein "Thema" in der Schule.

 6. Dokumentation, schulinterne Evaluation und Nachhaltigkeit
Die Schulen stellen ihre Angebote im Bereich der Berufs- und Studienorientierung der interessierten Öffentlichkeit vor und beteiligen sich an einem fachlich motivierten Erfahrungsaustausch. Sie überprüfen ihre Ziele, Aktivitäten und Ergebnisse zur Berufs- und Studienorientierung und zeigen Interesse am weiteren Werdegang der Schulabgänger.

Ergänzende Angaben außerhalb der Bewertung

Die Schulen können, soweit es ihnen möglich ist, Auskunft zum Verbleib der Schulabgänger geben.